Wer sparen will, muss investieren

17. September 2008

Glaubt man den Medien und der Presse, ist Energiesparen der neue Trend des 21. Jahrhunderts. Schließlich hat nicht nur die Bundesregierung eine Senkung des Energieverbrauchs zur Chefsache erklärt, unzählige Vereine und Unternehmen widmen sich diesem Thema. Was bei den Verbrauchern von diesen Bemühungen am Ende aber wirklich ankommt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Maßnahmen zur Senkung des Energiebedarfs einer Immobilie gehören immer noch zu den Ausgaben, vor denen ein großer Teil deutscher Hausbesitzer nach wie vor zurückschreckt. Lieber spendiert man sich einen neuen Fernseher oder richtet das Bad neu ein. Grund für diese Haltung ist nicht das mangelnde Bewußtsein der Bewohner und Besitzer, sondern der lange Zeitraum bis zur Amortisierung einer solchen Ausgabe. Schließlich haben sich die 10.000,- EUR für den Einbau einer Pellet-Heizung oder der Fassadendämmung erst in 10 oder 15 Jahren gerechnet. Und wer weiß heute noch, ob er zu diesem Zeitpunkt in der Immobilie zugegen ist. Aufgrund dieser Lage werden die Energiesparmaßnahmen solange verschoben, bis eine solche Ausgabe unausweichlich ist. Dabei kann sich der Umbau durch Förderungen sowie die richtige Kombination der einzelnen Möglichkeiten und Baukredite durchaus nach wenigen Jahren lohnen. Vor dem ersten Handgriff sollte man sich als Hausbesitzer deshalb genau informieren und beraten lassen.

Via: focus.de

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