Wer sparen will, muss investieren
17. September 2008
Glaubt man den Medien und der Presse, ist Energiesparen der neue Trend des 21. Jahrhunderts. Schließlich hat nicht nur die Bundesregierung eine Senkung des Energieverbrauchs zur Chefsache erklärt, unzählige Vereine und Unternehmen widmen sich diesem Thema. Was bei den Verbrauchern von diesen Bemühungen am Ende aber wirklich ankommt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Maßnahmen zur Senkung des Energiebedarfs einer Immobilie gehören immer noch zu den Ausgaben, vor denen ein großer Teil deutscher Hausbesitzer nach wie vor zurückschreckt. Lieber spendiert man sich einen neuen Fernseher oder richtet das Bad neu ein. Grund für diese Haltung ist nicht das mangelnde Bewußtsein der Bewohner und Besitzer, sondern der lange Zeitraum bis zur Amortisierung einer solchen Ausgabe. Schließlich haben sich die 10.000,- EUR für den Einbau einer Pellet-Heizung oder der Fassadendämmung erst in 10 oder 15 Jahren gerechnet. Und wer weiß heute noch, ob er zu diesem Zeitpunkt in der Immobilie zugegen ist. Aufgrund dieser Lage werden die Energiesparmaßnahmen solange verschoben, bis eine solche Ausgabe unausweichlich ist. Dabei kann sich der Umbau durch Förderungen sowie die richtige Kombination der einzelnen Möglichkeiten und Baukredite durchaus nach wenigen Jahren lohnen. Vor dem ersten Handgriff sollte man sich als Hausbesitzer deshalb genau informieren und beraten lassen.
Via: focus.de
Baugeldvermittler als Faktor für Immobilienfinanzierung
11. September 2008
Filialbanken dürften auf die rasante Entwicklung des Internets in den vergangenen Jahren mit gemischten Gefühlen zurückblicken. Zwar haben Online-Banking und Wertpapierhandel über das Internet in letzter Zeit dazu geführt, dass ein immer schlankerer Vertrieb entstanden ist. Allerdings bleibt der Vorteil auf der einen Seite nicht ohne den Wermutstropfen auf der anderen Seite. In diesem Fall heißt er Baugeldvermittler. Schließlich haben diese unabhängigen Finanzberater immer mehr Kunden für sich gewinnen können. Ein besonderer Vorteil ergibt sich in diesem Zusammenhang für den Verbraucher aus dem breiten Angebotsspektrum, da Baugeldvermittler unabhängig agieren und beim Finden der richtigen Finanzierung helfen können. Ein besonderer Nachteil für Filialbanken ergibt sich an dieser Stelle vor allem aus der Kooperation vieler Vermittler mit den günstigen Direktbanken, die ihren Neukunden profitable Angebote unterbreiten können. Allein die größten drei Baugeldvermittler auf dem Markt haben im vergangenen Jahr die unglaubliche Summe von 10 Mrd. Euro an den Mann bringen können. Wer sich heute als Bank mit dieser neuen Situation nicht zu arrangieren weiß, dürfte in naher Zukunft schweren Zeiten entgegensehen, da sich auch in den nächsten Jahren die Stellung der unabhängigen Baugeldvermittler weiter verbessern dürfte. Bereits heute kommt jeder 10. Abschluss einer Baufinanzierung über einen solchen Finanzdienstleister zustande.
Via: ansahl.com
Den Zins richtig beurteilen
07. September 2008
Eine der großen Schwierigkeiten mit Baukrediten betrifft den richtigen Zeitpunkt für die Aufnahme des Darlehens. Besonders die vergangenen Monate haben jedem Verbraucher mit Ambitionen auf die eigenen vier Wände deutlich gezeigt, dass stabile Kreditzinsen im Moment eher eine Mangelerscheinung sind. Während im Frühjahr fallende Zinsen die Aufnahme einer Baufinanzierung durchaus in greifbare Nähe rücken ließen, erreichten kurzfristige Baudarlehen zur Sommermitte bereits einen neuen Höchststand, nur um dann wieder rasant auf Talfahrt zu gehen. Wer etwas über die zukünftige Entwicklung erfahren will und sich an Banken wendet, muss zudem damit rechnen, dass die Kreditinstitute mit ihren Prognosen eher auf einen steigenden Zinssatz setzen. Ob dahinter Eigennutz oder eine echte Analyse steckt, sei dahingestellt. In jedem Fall müssen Kreditnehmer auch im nächsten Jahr mit starken Schwankungen rechnen. Baufinanzierer, die dagegen lieber ihren eigenen Instinkten vertrauen und auf ein Fallen der Zinsen in den nächsten Jahren setzen, sollten über den Abschluss eines 5-jährigen Darlehens nachdenken. Entwickelt sich das Zinsniveau aber nicht wie erwartet, wartet am Ende bei der Anschlussfinanzierung ein böses Erwachen. Weniger risikofreudige Bauherren sind dagegen eher mit einer langfristigen Zinsbindung besser beraten, hier schwankt der Darlehenszins weitaus weniger stark und es sind auch im Bereich der 10- oder 20-jährigen Laufzeiten durchaus günstige Angebote im Bereich der 5%-Marke vorhanden.
Via: capital.de

